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WordPress 2.8

17.Juni

Seit ein paar Tagen läuft nun WordPress 2.8 “Baker“. Daher gibt es an dieser Stelle ein paar Anmerkungen dazu.
Zum einen habe ich nun die “Aktualisieren”-Funktion nutzen können, die ja schon seit 2.7 automatische Upgrades ermöglicht. Unglücklicherweise wurden dabei die Sprachdateien nie ersetzt, sodass ich ein paar englische Phrasen in meinem Blog zu lesen hatte. Daher habe ich die neueste WordPress Version heruntergeladen und die Sprachdateien manuell in das Verzeichnis wp-content/languages/gelegt. Danach funktionierte das auch mit der deutschen Sprache. Ein weiteres Fehlverhalten war der ständige Hinweis, dass man nun auf WP2.8 updaten könnte. Hier habe ich mich kurzerhand entschlossen diesen Hinweis einfach auszublenden.

Was momentan auch zur Diskussion aussteht ist die übermäßige Nutzung des Memory Limits. Hier habe ich ein Memory Limit von 40MByte zur Verfügung, was momentan bis zu 65% genutzt wird. Diesen Wert habe ich nur erreicht, indem ich ein paar Plugins deaktiviert habe. Zur Überprüfung nutze ich ein von Frank Bueltge empfohlenes Plugin.

Gewinnspiel: Conversion CheckUp

11.Juni
Kategorie: Gebloggt | 0 Kommentare

Der Begriff Besuchsaktionsauswertung oder englisch Conversion-Tracking bezeichnet den Teil der Website-Analytik, der die Effektivität misst, mit der ein adressierter Personenkreis dazu bewegt wird, gewünschte Aktionen durchzuführen. Quelle: Wikipedia

optimeister
Auf Optimeister.net kann man bis zum 28. Juni an einem Gewinnspiel teilnehmen. Zu Gewinnen gibt es drei mal das genannte Conversion CheckUp im Wert von 1700€.

Neben diesem Gewinnspiel durfte ich an den Geschäftsführer Jörg Dennis Krüger ein paar Fragen stellen, die ihr mir unverzüglich beantwortet hat. An dieser Stelle daher nochmal eine großes Dankeschön!

  1. Optimeister verspricht Conversion Optimierung mit Erfolgsgarantie. Was sind Ihre Qualifikationen in diesem Bereich und welche Erfahrung bringen Sie mit sich?

    Ich bin bereits über 10 Jahre im Onlineumfeld tätig und habe mich vor einiger Zeit vor allem dem Thema Content Management gewidmet. Im CMS-Bereich habe ich in den vergangenen Jahren diverse mittlere und große Unternehmen beraten. Auf Grundlage meines Rufes als Enterprise-Content-Management-Experte betreibe ich unter http://www.jdk.de auch seit einiger Zeit ein sehr erfolgreiches Fachportal zu dem Thema.

    In diesem Zuge befasse ich mich auch schon mehrere Jahre mit dem Thema Onlinemarketing und habe vielfältige Kenntnisse in puncto SEM und SEO, was man am PR6 von jdk.de (Stand 06/2009) auch sehr schön sehen kann. Diese beiden Welten verbindend habe ich Anfang 2008 beschlossen, meinen Fokus zu verlagern und mich dem Thema Online Optimierung zu widmen (siehe dazu in meinem ECM-Blog den Artikel “Es ist eine weitere Spur, keine andere Straße“.

    Seit 05/2009 habe ich Optimierungen bei Firmen wie Allianz, BMW und diversen großen und mittleren Onlineunternehmen durchgeführt (die ihren Namen in diesem Zusammenhang nur ungerne hier lesen würden, da sie schließlich nicht wollen, dass der Mitbewerb direkt die optimierten Seiten abschaut) – nicht selten mit einer Conversionsteigerung über 100%.

  2. Sie versprechen Erfolgsgarantie: Falls die gewünschte Verbesserung nicht erreicht wird, gibt es kein Honorar. Was macht Sie so sicher? Gab es auch gegenteilige Erfahrungen?

    Natürlich gibt es auch Projekte, bei denen man keine Conversion-Steigerung erreicht. Meistens finden wir durch gute Analyse und vielfältige, kreative und manchmal auch unorthodoxe Testszenarien Ansatzpunkte für eine weitergehende Optimierung. Ich bin nicht sicher, dass wir bei jeder Seite einen Erfolg haben werden – ich bin aber der festen Überzeugung, dass man Conversion Optimierung seriös nur auf Erfolgsbasis anbieten kann. Was bringt es, wenn ich bunte Präsentationen mit möglichen Ansatzpunkten male, aber gar nicht nachweisen kann, dass diese etwas bringen? Full-Service und erfolgsabhängig ist wirklich fair – wobei wir vereinzelt auch nur reine Beratungsverträge haben, z.B. bei sehr großen Unternehmen, die sich nur schwierig in ein Full-Service-Konzept zwängen lassen.

  3. Würden Sie sich die Mühe machen und ein Angebot für meine Webseite [http://fabianletscher.de] erstellen, wenn es um die Steigerung der Besucherzahlen geht und diese Leistung kurz erläutern?

    Besucherzahlen können und wollen nicht steigern – dies ist die Arbeit von klassischen Marketing- und PR-Maßnahmen sowie SEO- und SEM-Agenturen. Ein mögliches Optimierungsziel für fabianletscher.de könnte aber z.B. sein, die Bounce-Rate der Startseite zu minimieren, also mehr Besucher dazu zu bringen, tiefer in das Blog hineinzulesen. Solche Aufgabenstellungen gibt es nicht selten bei Onlinemedien. Unsere Leistung wäre in diesem Zusammenhang verschiedene Konzepte zu entwickeln, wie die Startseite (und ggf. die Unterseiten) umgestaltet werden könnte, um dieses Ziel zu erreichen. Wir würden diese Konzepte dann komplett umsetzen (Grafik, HTML, PHP, etc.) und mit Google Website Optimizer (oder bei größeren Projekten professionelleren Tools) testen. Die Testergebnisse zeigen uns dann, wie Besucher im selben Zeitraum auf die unterschiedlichen Varianten reagieren. Diese Ergebnisse nutzen wir für die Verfeinerung der Varianten.

  4. Eine Frage, die mich persönlich sehr interessiert: Sie setzen WordPress auf ihrer Webseite [https://optimeister.net] als CMS ein. Warum haben Sie sich dafür entschieden?

    Wie schon beschrieben, habe ich sehr viel Ahnung von CMS. Für solch kleine Websites wie Optimeister.net gibt es kaum brauchbare Systeme am Markt, die 1.) ein gutes Redaktionsbackend bieten, 2.) sauber erweiterbar sind (Stichwort: Plugins) und 3.) ein einigermaßen sauberes Templating bieten. WordPress erfüllt diese Anforderungen und ist zudem sehr gut durch Suchmaschinen optimierbar. Darum habe ich mich für WordPress entschieden.

  5. Was fällt Ihnen spontan zum Thema “Zukunft des Web” ein?

    Die Zukunft hat bereits begonnen. Für viele Menschen sind die Technologien, mit denen du und ich heute schon umgehen, noch Zukunftsmusik, also vieles noch gar nicht bei den normalen Nutzern angekommen. Wenn diese erst verstanden haben, was jetzt schon möglich ist, wird der Zug der Zusammenarbeit und vielfältigen Kommunikation via Internet, aber nicht zwingend per PC, immer schneller werden. Wichtig dafür sind natürlich auch Umgebungen, die man gerne nutzt. All dieses wird dazu führen, dass die Symbiose aus “Onlinewelt” und “Offlinewelt” immer stärker wird und man diese beiden Welten nicht mehr trennen kann.

WordPress: Das title-Tag für Suchmaschinen optimieren

9.Juni

Gerade habe ich auf CSS-Tricks eine interessante Frage gelesen: Wie geht man am besten mit dem Titel um?
Ich möchte hier jetzt keine einmalige Lösung vorschlagen, da das Thema Suchmaschinenoptimierung schwierig genug ist. Jedoch sollte man sich trotzdem über die Bedeutung des Titels bewusst sein. Was man auf jeden Fall meiden sollte, ist ein statischer Titel. Wenn jede Unterseite den gleichen Titel erhält wie die Startseite, ist das fernab von jeglicher Optimierung.
Wenn man sich die Möglichkeiten auf CSS-Tricks anschaut, kann man für sich selbst sehr gut entscheiden, was die bestmögliche Lösung ist. Die Umsetzung erfolgt dann in der header.php des Templates:

Dabei kann man auch wieder auf die Conditional Tags von WordPress zurückgreifen, was ich schon in einem anderen Beitrag beschrieben habe. Meine Version des title-Tags sieht so aus:

<code>
<title>
<?php bloginfo('name'); ?> | <?php bloginfo('description'); ?>
<?php if ( is_single() ) { ?> » Blog <?php } ?> <?php wp_title(); ?>
</title>
</code>

Zuerst wird der Blog-Name ausgegeben und dahinter abgetrennt mit “|” die Blog-Beschreibung. Beides lässt sich über das WP-Backend festlegen über Einstellungen → Allgemein. Falls es sich um einen Artikel handelt wird “» Blog” noch dazwischen eingefügt, bevor der Titel der Seite kommt.
In der Gestaltung des Titels ist man relativ frei. Möchte man beispielsweise, dass die Blog-Beschreibung nur auf der Startseite kommt, kann man dies mithilfe von is_home() tun.

Ausgabemedien: Druck ist ein Muss

4.Juni
Kategorie: CSS | 0 Kommentare

Mit CSS hat man die Möglichkeit eine Webseite für verschiedene Ausgabemedien auszurichten. Hier hat man schon eine große Auswahl wie “projection” für beispielsweise einen Beamer oder “handheld” für Kleinstgeräte. Eine Liste dieser verschiedenen Möglichkeiten findet man auf selfthml.

Der Übersichtlichkeit wegen arbeite ich mit mehreren Stylesheets. Diese können mit dem media-Attribut dann für ein spezielles Ausgabemedium ausgerichtet werden. Beispiel:

<code>
<link href="style.css" rel="stylesheet" type="text/css" media="print"/>
</code>

Die Ausrichtung für Druck-Ergebnisse

Man muss nicht für alle verschiedenen Ausgabemedien ein separates Stylesheet anfertigen! Viele Sachen wie etwa “aural” für Sprachausgabe oder “braille” für Blindendrucker sind schwer zu verwirklichen, da man davon keine Kenntnis hat wie man es richtig umsetzt. Jedoch sollte es kein Problem darstellen eine Webseite für den Druck zu optimieren. Hierbei geht es nicht um Perfektion, jedoch sollte es grundlegend möglich sein, eine Seite auszudrucken, sodass der Inhalt weiterhin lesbar und klar strukturiert ist.

Ein paar Dinge, die man dabei beachten sollte:

  1. Der Seitentitel sollte auch auf einer gedruckten Seite hervorgehen und an erster Stelle stehen!
  2. Überschriften sollten klar deutlich sich in Schriftgröße vom übrigen Text unterscheiden. Weiterhin sollte auch eine Unterüberschrift als solche deutlich sein.
  3. Hyperlinks sollten auch wenn sie nun nicht genutzt werden als solche erkenntlich sein. Das hat den Vorteil, dass dem Leser ersichtlich wird, dass ein Hyperlink ihm noch mehr Informationen beschaffen kann.
  4. Formulare im Gegensatz dazu haben ihre komplette Notwendigkeit verloren. Daher kann man sie getrost herausnehmen. Dazu gehört auch eine Sucheingabe!
  5. Inhaltliche Trennungen werden am ehesten deutlich, wenn sie mit einer Trennlinie gekennzeichnet werden. Dies ist in einigen Fällen einfach durch das Attribut “border-bottom” möglich.
  6. Auch wenn auf den meisten Ausdrucken ein Copyright-Vermerk zu finden ist, kann es recht nützlich sein, solch einen am Ende des Dokuments zu platzieren. Falls eine solche Angabe auf der Webseite direkt nicht stehen soll, kann man es trotzdem in den Quelltext einfügen und lediglich bei der Bildschirm-Version ausblenden.

Diese Liste ist nicht vollständig. Falls ihr einen Vorschlag habt, würde ich mich über ein Kommentar freuen.